Koziol_BasicQuestions.pngBasic Questions of Tort Law from a Germanic Perspective
Die Publikation ist die erste Ausgabe des Projekts "The Basic Questions of Tort Law from a Comparative Perspective", welches durch den FWF (Österreichischer Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung [Austrian Science Fund]) gefördert wird.

2012 veröffentlicht, bildet dieses Werk den ersten Teil eines Projektes, unterstützt vom FWF, welches darum bemüht ist, Antworten zu den grundsätzlichen Fragen des Schadenersatzrechts in Europa aus einer rechtsvergleichenden Sicht zu finden.  ‘Basic Questions of Tort Law from a Germanic Perspective’ zielt darauf ab eine Basis an umfassenden Antworten von Repräsentanten der verschiedenen europäischen Rechtskreisen und der Jurisdiktionen aus Übersee zu den fundamentalen Fragen zu liefern. In Fortsetzung der Politik eines offenen Zugangs des FWF’s, befindet sich kostenlose elektronische Kopie dieser Untersuchung auf der Website des Verlags.
 
 
Basic_Texts_etl-(1).pngEuropean Tort Law: Basic Texts
Mit dem vorliegenden Werk stehen erstmals englische Fassungen der grundlegenden Texte zum Schadenersatzrecht aus 27 europäischen Rechtsordnungen in einem Band zur Verfügung. Erfasst wurden die zentralen schadenersatzrechtlichen Bestimmungen nationaler Zivilrechtskodifikationen und anderer wichtiger Normen bzw Auszüge aus den wichtigsten Gerichtsentscheidungen. Zudem sind weitere Kapitel dem Recht der Europäischen Union (EU Tort Law and EU Conflict of Laws) sowie den Projekten zur Rechtsangleichung bzw Rechtsvereinheitlichung (Principles of European Tort Law und the Draft Common Frame of Reference) gewidmet. Der Band wurde aus Anlass der 10th Annual Conference on European Tort Law herausgegeben und ist dem Begründer dieser Konferenz, Prof. Helmut Koziol, gewidmet.
 
medienpolitik.pngMedienpolitik und Recht
Der Medienmarkt ist in Bewegung. Jahrzehntelang tradierte Mediengenres scheinen sich in konvergenten Entwicklungen, crossmedialen Strategien und einer „content production“ aufzulösen. Die Wettbewerbssituation, bisher auf einzelne Mediensektoren beschränkt, erweitert und verschärft sich. Damit verbunden sind neue medienübergreifende Konzentrationsbewegungen und gravierende Veränderungen der journalistischen Arbeitsbedingungen. In dieser Situation stellen sich die Fragen, ob und wie die Medien ihre gesellschaftliche Funktion erfüllen bzw. inwieweit und warum sie dabei versagen und mit welchen Mitteln gegengesteuert werden kann, mit besonderer Brisanz.Vertreter der Wissenschaft und der Praxis aus dem Medien- und Rechtsbereich versuchen, Antworten darauf zu formulieren.
 
Vereintes Europa - Vereinheitlichtes Recht?
Die Rechtsvereinheitlichung aus rechtsökonomischer, privatrechtlicher und politikwissenschaftlicher Sicht

Die Ende 2006 erfolgte Bildung von Forschungszentren, in denen mehrere Forschungseinrichtungen zusammengefasst werden, hatte nicht zuletzt das Ziel, die fächerübergreifende Forschung zu fördern. Beim Zusammenwirken von Vertretern verschiedener Fachgebiete sollen durch die unterschiedlichen Blickwinkel neue Einsichten für die Beantwortung schon bekannter Fragen gewonnen, aber auch neue Problemstellungen erkannt und diskutiert werden. Der Verwirklichung dieser Ziele dienen unter anderem die Vortragsveranstaltungen, die in unregelmäßigen Abständen vom Zentrum für Sozialwissenschaften veranstaltet werden: Mindestens zwei der Forschungseinrichtungen sollen, allenfalls auch unter Beteiligung von auswärtigen Gästen, ein Thema behandeln.

Die erste derartige Veranstaltung fand am 1. Februar 2007 statt und war einem zwar nicht neuen, aber noch immer höchst aktuellen Thema gewidmet: Der Rechtsvereinheitlichung in einem vereinten Europa. Beteiligt war die Direktorin des Instituts für Europäische Integrationsforschung, der Leiter des Institus für Europäisches Schadenersatzrecht und ein Vertreter der ökonomischen Analyse des Rechts, der Professor in Maastricht aber auch Mitarbeiter der eben genannten Instituts ist.

In der allgemeinen Diskussion gehen die Meinungen über die Möglichkeit aber auch die Sinnhaftigkeit einer über das unbedingt nötige Mindestausmaß hinausgehenden Vereinheitlichung weit auseinander. Die Antworten hängen nicht nur, aber unter anderem doch auch davon ab, ob die Frage aus einem politischen, ökonomischen oder rechtstheoretischem Blickwinkel betrachtet wird. Die bisher kaum zu findende Zusammenschau der Ansichten von Vertretern dieser drei unterschiedlichen Fachrichtungen ist geeignet, die Erkenntnis der Einseitigkeit so mancher Argumente und die Erzielung eines ausgewogeneren Standpunktes zu fördern.

Um die Ergebnisse der Veranstaltungen einem größeren Kreis zugänglich zu machen, aber auch um das Zentrum für Sozialwissenschaften stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern, haben die Leiter der Forschungseinrichtungen dieses Zentrums beschlossen, die Ergebnisse der Veranstaltungen auch zu veröffentlichen. Mit dem ersten Band wird eine Reihe im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eröffnet, in der die gehaltenen Vorträge in etwas erweiterter Form und mit wissenschaftlichen Nachweisen versehen publiziert werden.