Am 13. Juni 2016 veranstalten das Europäische Zentrum für Schadenersatz- und Versicherungsrecht (ECTIL) und das Institut für Europäisches Schadenersatzrecht der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Karl-Franzens-Universität Graz (ESR) gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) eine Tagung zum Thema „Pflichthaftpflichtversicherung in europäischen Rechtsordnungen“. Vorgestellt und diskutiert werden die Ergebnisse einer rechtsvergleichenden Studie des ECTIL und des ESR. Gesetzliche Pflichten zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung für bestimmte gefahrengeneigte
Tätigkeiten sind das praktisch wichtigste Mittel, mit dem der Gesetzgeber sicherstellen kann, dass Schadenersatzpflichten tatsächlich befriedigt werden.
Im Rahmen von sechs Länderreferaten (zu Belgien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Ungarn und der Schweiz) werden ausgewählte zentrale Fragen zur Pflichthaftpflichtversicherung sowie diesbezügliche länderspezifische Besonderheiten von Experten aus den jeweiligen Rechtsordnungen beleuchtet.
Weitere Referate befassen sich mit der Pflichthaftpflichtversicherung aus der Perspektive des EU Rechts, des Verfassungsrechts, der ökonomischen Analyse des Rechts, der Principles of European Insurance Contract Law (PEICL) sowie der Versicherung und Rückversicherung. Schlussfolgerungen vervollständigen das Programm.

Die ganztägige Veranstaltung, die in englischer Sprache abgehalten wird, richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis. Die Tagung findet am Montag, den 13. Juni 2016 an der WU (Library Center, LC), Welthandelsplatz 1, 1020 Wien, statt. Der Konferenzbeitrag beträgt € 30 (inkl. Mittagsbuffet und Pausengetränke); für Mitarbeiter und Studenten der WU und der Uni Graz ist die Teilnahme kostenlos.
Weitere Informationen finden Sie im Conference Folder.

Um Anmeldung bis Ende Mai 2016 an Lisa Zeiler (zeiler@ectil.org) wird gebeten.
14.03.2016 11:32:49 | 0 comments


Das Jahrbuch European Tort Law 2014 bietet einen kompakten Überblick über die neuesten Entwicklungen des Haftpflichtrechts in Europa, wobei die Länderautoren die aktuelle Rechtsprechung und Gesetzgebung in ihrer Heimatrechtsordnung beleuchten. Das Jahrbuch beinhaltet darüber hinaus sowohl eine rechtsvergleichende Analyse, welche die wichtigsten Gerichtsentscheidungen und länderübergreifende Entwicklungslinien aufzeigt, als auch eine Überblick der Entwicklung des Haftpflichtrechts auf europäischer Ebene.

  • E Karner/B C Steininger (eds), European Tort Law 2014 (2015) ISSN 2190-7773.
11.01.2016 11:38:22 | 0 comments


Im Jänner diesen Jahres veranstaltet das ESR zwei Juristenrunden mit China-Schwerpunkt. Am 18.1. um 11:30h wird Ass. Prof. Yudong Zhang von der Yantai Universität und Executive Director des Sino-European Tort Law Institute einen Vortrag zum Thema "Chinese Tort Liability Law with a Special Focus on Liability for Highly Dangerous Activities" halten.
Am 28.1. um 11:00h wird sich Prof. Will Wang, ebenfalls von der Yantai Universität, in einem Vortrag mit Fragen der Staatshaftung für Umweltschäden in China ("State Liability in China in the Case of Environmental Damage") beschäftigen.

Beide Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten des ESR statt (Reichsratsstraße 17/2) und sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten: ectil@ectil.org
11.01.2016 11:11:14 | 0 comments


Das ETL freut sich eine weitere Juristenrunde ankündigen zu dürfen. Johannes Angyan, LL.M. LL.B., wissenschaflticher Assistent am ECTIL wird zum Thema "Juristische Personen als Besorgungsgehilfen" vortragen.

Die Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeiten erfolgt heutzutage in wesentlichem Ausmaß durch juristische Personen. Häufig werden – insbesondere in Konzernen – Geschäftsbereiche in Tochtergesellschaften ausgelagert, die zu diesem Zweck gegründet werden. Der Vorteil der Ausgliederung liegt nicht zuletzt in einer Haftungsbeschränkung der Muttergesellschaft, haftet diese doch grundsätzlich nicht für Verbindlichkeiten ihrer Töchter. Zu bedenken ist jedoch, dass die Muttergesellschaft ihre Tochtergesellschaften zur Besorgung ihrer Angelegenheiten einsetzt, womit sich die Frage einer Haftung nach § 1315 ABGB stellt.

Der Referent wird im Rahmen seines Vortrags die Anwendbarkeit der schadenersatzrechtlichen Gehilfenhaftungsregeln auf juristische Personen erörtern und die damit zusammenhängenden Schwierigkeiten aufzeigen. Ebenso wird der Frage nachgegangen, in wie weit eine Muttergesellschaft als Geschäftsherr für Hilfspersonen ihrer Tochtergesellschaft, die aus ihrer Sicht mittelbare Gehilfen darstellen, einzustehen hat. Abschließend wird der Referent auf Aspekte der gesellschaftsrechtlichen Durchgriffshaftung eingehen und einen möglichen Gleichlauf mit der schadenersatzrechtlichen Gehilfenhaftung aufzeigen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 4. November 2015 um 11:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Zentrums statt. Bitte um Anmeldung an: ectil@ectil.org.

30.10.2015 09:42:07 | 0 comments


Diese Tagung der World Tort Law Society (WTLS), organisiert vom Institut für Europäisches Schadenersatzrecht (ESR) und vom European Centre of Tort and Insurance Law (ECTIL), wurde am 17. September 2015 im Justizministerium (Palais Trautson), Museumsstraße 7, 1070 Wien abgehalten. Die WTLS führt derzeit rechtsvergleichende Analysen grundlegender Probleme der Produkthaftung durch. Helmut Koziol (ECTIL) präsentierte eigene rechtsvergleichende Schlussfolgerungen, zu denen vier Referenten der WTLS Stellung nahmen: YANG Lixin (Renmin Universität, Peking), Catherine M. SHARKEY (Universität New York), Ken OLIPHANT (Universität Bristol) und Anton FAGAN (Universität Cape Town). Die Mitwirkung international renommierter Wissenschaftler aus verschiedenen Erdteilen ermöglichte es, den höchst unterschiedlichen Lösungsansätzen nachzugehen. Die Konferenz hat auch die Möglichkeiten für ausführlichere Diskussionen geboten.

Bilder der Veranstaltung finden Sie [hier].
25.09.2015 15:12:11 | 0 comments


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